Zunächst einmal die Wohnung selbst mit allen Nebenräumen (Wohnungseigentum). Hinzu kommen Keller- oder Bodenräume, der Pkw-Abstellplatz oder die Garage, alle Zimmer-, Wohnungseingangs- sowie Terrassen- und Balkontüren.
Schließlich auch die in der Wohnung verlegten Leitungen, vorausgesetzt, sie dienen der Versorgung der betreffenden Wohnung. Auch die nichttragenden Wände gelten als Sondereigentum. Im Eigentum der Gemeinschaft sind zum Beispiel das Grundstück, auf dem das Gebäude steht, die tragenden Wände, Treppenhäuser, Zentralheizungsanlagen, Fahrradkeller, Fahrstuhl usw. Anders ausgedrückt: Wer eine Eigentumswohnung erwirbt, dem gehört das Sondereigentum allein; er kann damit machen, was er möchte. Über Veränderungen am-Gemeinschaftseigentum indessen darf nur die Wohnungseigentümergemeinschaft (Eigentümerversammlung) entscheiden.

In bestimmten Fällen kommt es zu Abgrenzungsproblemen zwischen Sonder- und Gemeinschaftseigentum. Ein geradezu "klassischer" Fall: die Balkone. In der Regel gehört der Oberflächenbelag des Balkons zum Sonder-, das Geländer hingegen zum Gemeinschaftseigentum. Allerdings können in der Teilungserklärung auch andere Vereinbarungen getroffen werden.

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